Wie fühlt sich jetzt Karin Keller-Sutter: "Ein Moment, der einem nicht real vorkommt"


Roman Spirig
Regional / 05.12.18 11:27

Die frisch gekürte FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter zeigte sich in den ersten Interviews nach ihrer Wahl überwältigt. Sie beschrieb die Verkündung ihres Resultats als "Moment, der einem nicht real vorkommt".

Wie fühlt sich jetzt Karin Keller-Sutter: Ein Moment, der einem nicht real vorkommt  (Foto: KEYSTONE / LUKAS LEHMANN)
Wie fühlt sich jetzt Karin Keller-Sutter: Ein Moment, der einem nicht real vorkommt (Foto: KEYSTONE / LUKAS LEHMANN)

  • Frisch gewählt zur FDP-Bundesrätin: Karin Keller-Sutter erklärt der ganzen Schweiz, was ihre Wahl aus ihrer Sicht bedeutet.

Die sonst eher nüchterne Sachpolitikerin zeigte sich in der Wandelhalle vergleichsweise emotional. "Es ist alles unwirklich, diese Anspannung über Wochen, und plötzlich ist es jetzt so weit." Vor dem Wahlmorgen sei sie ruhig gewesen. "Aber wenn man dann den Namen hört ... ich kann es noch nicht richtig fassen."

Im Vergleich mit ihrer Kampagne vor acht Jahren, als sie ihrem heutigen Vorgänger Johann Schneider-Ammann unterlag, sei sie alles anders angegangen, sagte Keller-Sutter.

Wichtig in ihrem neuen Amt sei ihr die Glaubwürdigkeit in wichtigen Dossiers. Diese sei notwendig, um das Parlament und das Volk für Vorlagen zu gewinnen. Einen Vorsatz für die erste Bundesratssitzung habe sie nicht. "Ich bin nun zuerst einmal erschlagen und danke der Bundesversammlung einfach für das Vertrauen."

(sda)


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