Von der Leyen stellt Jordanien weitere Unterstützung in Aussicht


News Redaktion
International / 07.04.21 20:44

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat dem stark unter dem Syrien-Konflikt leidenden Jordanien weitere Unterstützung aus Europa in Aussicht gestellt. "Die EU ist bereit, ihre langfristige Partnerschaft fortzusetzen und zu Wohlstand und Stabilität beizutragen", teilte die deutsche Politikerin am Mittwoch nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. in Amman mit.

ARCHIV - Ursula von der Leyen ist Präsidentin der Europäischen Kommission. Foto: Etienne Ansotte/European Commission/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/European Commission/Etienne Ansotte)
ARCHIV - Ursula von der Leyen ist Präsidentin der Europäischen Kommission. Foto: Etienne Ansotte/European Commission/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/European Commission/Etienne Ansotte)

Jordanien beherbergte nach UN-Angaben zuletzt mehr als 660 000 Flüchtlinge aus Syrien, obwohl es selbst nur rund 10 Millionen Einwohner hat. Es gilt damit als eines derjenigen Länder, die von dem Bürgerkrieg im Nachbarland am stärksten betroffen sind.

Neben König Abdullah II. traf von der Leyen bei ihrem Besuch in Jordanien auch Aussenminister Aiman al-Safadi. Bei den Gesprächen sei es neben dem Syrien-Konflikt und der Flüchtlingsproblematik auch um die EU-Strategie für die Region und die wirtschaftliche Lage des Landes gegangen, erklärte sie.

International hatte Jordanien zuletzt wegen eines mutmasslichen Komplotts im Königshaus für Schlagzeilen gesorgt. An ihm soll unter anderem auch der Halbbruder von König Abdullah II., der ehemalige Kronprinz Hamsa bin Hussein, beteiligt gewesen sein. Dieser bestreitet die Vorwürfe allerdings. Der König sagte am Mittwoch zu den Vorfällen: Die Herausforderung der letzten Tage war nicht die schwierigste oder gefährlichste für die Stabilität unseres Heimatlandes, aber sie war für mich die schmerzhafteste.

(sda)


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