US-Regierung schliesst neue Offshore-Bohrungen nicht aus


News Redaktion
Wirtschaft / 02.07.22 01:44

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden schliesst Medienberichten zufolge neue Öl- und Gasbohrungen vor den Küsten der USA nicht aus. Ein vom Innenministerium vorgelegter Plan sieht mögliche Bohrungen hauptsächlich im Golf von Mexiko vor.

Die US-Regierung prüft Offshore-Bohrungen nach Öl und Gas wegen des hohen Energiebedarfs der USA. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/Eric Gay)
Die US-Regierung prüft Offshore-Bohrungen nach Öl und Gas wegen des hohen Energiebedarfs der USA. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/Eric Gay)

Bohrungen seien aber auch vor der Küste Alaskas geplant, wie US-Medien am Freitag übereinstimmend berichteten. Der Fünfjahresplan des Innenministeriums ist gesetzlich vorgeschrieben. Er beinhaltet die Erschliessung neuer Öl- und Gasfelder vor den Küsten der USA.

Die Vorschläge des Ministeriums beinhalten aber auch die Möglichkeit, auf neue Offshore-Bohrungen zu verzichten. Es werden gleichzeitig mögliche Versteigerungen von Bohrrechten im Golf von Mexiko und vor der Küste Alaskas vorgeschlagen. Der Plan nimmt die öffentlichen Gewässer an der Atlantik- und Pazifikküste von Bohrungen aus.

Innenministerin Deb Haaland habe betont, dass der Plan noch nicht endgültig sei, berichtete die "Washington Post". Der Plan schränkt laut der Zeitung die für die Öl- und Gasverpachtung infrage kommenden Gebiete im Vergleich zu dem unter Ex-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Plan aus dem Jahr 2018 ein.

Die USA wollen bis zum Ende des Jahrzehnts ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005 eigentlich mindestens halbieren. Erst am Donnerstag hatte das oberste US-Gericht Bidens Klimapolitik aber einen heftigen Dämpfer verpasst und die Befugnisse der Umweltbehörde deutlich eingeschränkt. Gleichzeitig steht Biden wegen hoher Energiepreise im Land unter Druck.

(sda)


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