Noch keine Meistertitel, aber immerhin eine Revanche


News Redaktion
Sport / 11.04.21 05:33

Die Young Boys können am Sonntag noch nicht Meister werden. Aber im Heimspiel gegen St. Gallen wollen sie zumindest Revanche für die am Donnerstag im Cup erlittene Niederlage gegen die Ostschweizer.

Nach der Niederlage im Cup will YB in der Meisterschaft wieder Fahrt aufnehmen (FOTO: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Nach der Niederlage im Cup will YB in der Meisterschaft wieder Fahrt aufnehmen (FOTO: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Die Young Boys müssen den Champagner noch nicht kühl stellen. Nach den Resultaten vom Samstag in der 28. Runde der Super League können die Berner nicht bereits am Sonntag im Heimspiel gegen St. Gallen den Meistertitel in Serie feiern. Lugano gewann zuhause gegen Lausanne-Sport 1:0 und rückte mit derzeit 20 Punkten Rückstand auf YB auf Platz 2 vor - zumindest für eine Nacht.

Aber YB will natürlich den schlechten Eindruck vom Donnerstag korrigieren. 1:4 verlor der Meister das Cup-Duell gegen St. Gallen. Ein Heimsieg wäre zudem der zweitletzte Schritt zum vierten Titel in Folge. Dieser könnte dann unabhängig der Resultate der anderen Teams eine Woche später im Heimspiel gegen Lugano Tatsache werden.

Das Schlusslicht Sion ist im Vaduzer Rheinpark enorm unter Druck. Eine weitere Niederlage - die dritte im vierten Duell mit den Liechtensteinern - könnte kapitale Folgen haben für die Walliser, würde doch der Rückstand auf den Barrage-Platz acht Runden vor Schluss auf sechs Punkte anwachsen. Dies wären genauso viele Zähler, wie die Walliser in den letzten acht Spielen geholt haben.

Den einst abgeschlagenen Vaduzern hingegen bietet sich die Chance, mit dem dritten Liga-Sieg in Folge endgültig den Anschluss an das Mittelfeld zu schaffen, womit beim grossen Rest der Liga mehrheitlich das Zittern beginnen würde. Die Plätze 4 (Servette) und 9 (Vaduz) sind vor Beginn des letzten Meisterschaftsviertels nur durch neun Punkte getrennt.

Im dritten Spiel vom Sonntag spielt der FC Zürich zuhause gegen Servette. Der FCZ steht dabei am Scheideweg: Kann er sich nach dieser 28. Runde in Richtung Europacup-Plätze orientieren, oder muss er in den letzten acht Spielen wie Luzern und womöglich auch St. Gallen eher nach hinten und zum FC Vaduz schielen?

1. Young Boys 27/60 (51:21). 2. Lugano 28/40 (33:29). 3. Basel 28/39 (44:43). 4. Servette 27/38 (32:34). 5. Lausanne-Sport 28/37 (38:37). 6. Zürich 27/34 (37:39). 7. St. Gallen 27/33 (35:37). 8. Luzern 28/32 (49:49). 9. Vaduz 27/29 (26:43). 10. Sion 27/26 (30:43).

(sda)


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