Nach Salmonellenfund in Belgien: Schokolade ging nicht in den Verkauf


News Redaktion
Schweiz / 01.07.22 15:19

Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat nach der Entdeckung von Salmonellen in einem Werk in Wieze in Belgien die Produktion dort vorübergehend eingestellt.

Außenaufnahme des Werks von Barry Callebaut in Wieze. Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat die Produktion in der Fabrik in Wieze nach der Entdeckung von Salmonellen in einer Produktionspartie eingestellt. Foto: Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa (FOTO: Keystone/BELGA/Nicolas Maeterlinck)
Außenaufnahme des Werks von Barry Callebaut in Wieze. Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat die Produktion in der Fabrik in Wieze nach der Entdeckung von Salmonellen in einer Produktionspartie eingestellt. Foto: Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa (FOTO: Keystone/BELGA/Nicolas Maeterlinck)

Sämtliche Produkte, die seit der Entdeckung am Montag ausgeliefert wurden, seien noch nicht verarbeitet gewesen und deshalb nirgendwo in den Verkauf gelangt, teilte das Schweizer Unternehmen am Freitag mit.

Callebaut ist ein weltweit führender Anbieter von Schokolade- und Kakaoprodukten. Sie werden zur Weiterverarbeitung an Gewerbekunden wie Konditoreien, Bäckereien, die Gastronomie oder Getränkehersteller geliefert. Deshalb ist die Marke "Barry Callebaut" weniger bekannt.

Die Salmonellen-Bakterien, die schweren Durchfall auslösen können, wurden nach Angaben des Unternehmens am Montag im Lecithin nachgewiesen, das in allen Produkten verwendet wird.

Das Unternehmen mit über 12 000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern bezeichnet sich als weltweit führender Hersteller von hochwertigen Schokoladen- und Kakaoprodukten.

(sda)


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