Mehr als 4000 Corona-Tote an einem Tag in Brasilien


News Redaktion
International / 07.04.21 03:01

Mitten in der sich verschärfenden Pandemie hat Brasilien erstmals mehr als 4000 mit dem Coronavirus infizierte Opfer an einem Tag registriert.

dpatopbilder - Mitarbeiter des Friedhofs Vila Formosa, dem größten in Lateinamerika, tragen einen Sarg, um eine an Covid-19 verstorbene Person zu beerdigen. Foto: Lincon Zarbietti/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Lincon Zarbietti)
dpatopbilder - Mitarbeiter des Friedhofs Vila Formosa, dem größten in Lateinamerika, tragen einen Sarg, um eine an Covid-19 verstorbene Person zu beerdigen. Foto: Lincon Zarbietti/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Lincon Zarbietti)

Innerhalb von 24 Stunden seien 4195 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium des grössten Lands Lateinamerikas am Dienstag mit. An den Vortagen waren die Zahlen deutlich niedriger. Medienberichten zufolge wurden nun zahlreiche Todesfälle aus den Osterfeiertagen nachgemeldet.

Bislang hatten lediglich die USA mehr als 4000 Tote pro Tag gemeldet. In Brasilien ist die Corona-Pandemie rund ein Jahr nach Beginn weitgehend ausser Kontrolle geraten. In vielen Teilen des Landes steht das Gesundheitswesen vor dem Zusammenbruch. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost. Angesichts zunehmender Kritik an seinem Krisenmanagement baute der Ex-Militär zuletzt sein Kabinett um.

Bislang haben sich in Brasilien über 13 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, fast 337 000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Zuletzt hatten Wissenschaftler in dem südamerikanischen Land zudem eine neue Variante des Coronavirus identifiziert.

(sda)


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