Israel führt wegen Omikron-Variante Handy-Überwachung wieder ein


News Redaktion
International / 28.11.21 17:20

Im Bemühen um eine Eindämmung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus führt Israel die umstrittene Handy-Überwachung von Corona-Patienten und deren Kontakten wieder ein. Die israelische Regierung stimmte am Sonntag für den erneuten Einsatz der Überwachungstechnologie durch den Inlandsgeheimdienst Schin Bet. Diese Massnahme wurde in einer früheren Phase der Pandemie bereits genutzt, wegen Kritik aber wieder gestoppt.

Reisende sind am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv unterwegs. Um die Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einzudämmen, führt Israel die umstrittene Handy-Überwachung von Corona-Patienten und deren Kontakten wieder ein. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Ariel Schalit)
Reisende sind am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv unterwegs. Um die Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einzudämmen, führt Israel die umstrittene Handy-Überwachung von Corona-Patienten und deren Kontakten wieder ein. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Ariel Schalit)

Ziel des Einsatzes ist es, Infizierte ausfindig zu machen, und so die Ansteckungskette zu unterbrechen, hiess es in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Naftali Bennett. Die Massnahme betreffe aber nur Infizierte mit der neuen Omikron-Variante und solle vorerst bis zum 2. Dezember gelten.

Die Omikron-Variante(B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als besorgniserregend ein. Bis auf Weiteres müssen alle Personen, die aus einem beliebigen Land nach Israel zurückkehren - darunter auch geimpfte Israelis - bei der Einreise drei Tage lang isoliert werden.

(sda)


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