Grossbritannien will Bindung zu USA und asiatischen Staaten stärken


News Redaktion
International / 03.05.21 05:28

Vor einem Treffen der G7-Aussenminister in London will Gastgeber Grossbritannien seinen neuen Fokus auf engere Bindungen mit Asien schärfen.

ARCHIV - Der britische Außenminister Dominic Raab kommt in der Londoner Downing Street 10 an. Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa/Archiv (FOTO: Keystone/PA Wire/Stefan Rousseau)
ARCHIV - Der britische Außenminister Dominic Raab kommt in der Londoner Downing Street 10 an. Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa/Archiv (FOTO: Keystone/PA Wire/Stefan Rousseau)

Der britische Aussenminister Dominic Raab will sich am Montag laut Ankündigung seines Ministeriums mit seinem japanischen Amtskollegen Toshimitsu Motegi treffen, den er - wie auch die Vertreter von Indien, Australien, Südkorea - als Gast zum ersten persönlichen Treffen der G7-Minister seit mehr als zwei Jahren nach London eingeladen hat.

Die traditionelle Special Relationship (deutsch: Besondere Beziehung) der Briten zu den USA soll jedoch dabei nicht vernachlässigt werden: Auch US-Aussenminister Antony Blinken gehört zu den ersten Amtskollegen, die Raab am Montag zum Gespräch unter vier Augen treffen will. Dabei soll es um Handelsfragen sowie aktuelle Entwicklungen in China, Afghanistan und dem Iran gehen.

Zu den G7-Staaten gehören neben Grossbritannien und Deutschland Frankreich, die USA, Kanada, Italien und Japan. Das Vereinigte Königreich ist Gastgeber des diesjährigen G7-Gipfels in Cornwall Mitte Juni. Das vorherige Treffen der Aussen- und Entwicklungsminister sei eine hervorragende Möglichkeit, die Diplomatie von Mensch zu Mensch wiederzubeleben, hiess es von der britischen Regierung.

Auf der Agenda stehen demnach Themen wie gerechter Zugang zu Impfstoffen, weltweite Bildungsziele für Mädchen, der Klimawandel und Massnahmen zur Verhinderung von Hungersnöten und Nahrungsmittelknappheiten. Ausserdem dürfte die jüngste Aufrüstung Russlands an der Grenze zur Ukraine zur Sprache kommen. US-Aussenminister Blinken will nach dem Treffen in London weiter zu einem Besuch in die Ukraine reisen.

(sda)


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