Der Bündner bestreitet nur noch die zwei Abfahrten in Wengen


News Redaktion
Sport / 13.01.22 14:29

Carlo Janka gibt in Wengen seinen Abschied aus dem Weltcup bekannt. Der Bündner, 2010 Olympia- und Gesamtweltcupsieger, bestreitet als letzte Rennen der Karriere noch die zwei Lauberhorn-Abfahrten.

Carlo Janka beim Foto-Shooting in Wengen, wo er am Freitag und Samstag seine letzten zwei Weltcup-Rennen bestreiten wird (FOTO: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Carlo Janka beim Foto-Shooting in Wengen, wo er am Freitag und Samstag seine letzten zwei Weltcup-Rennen bestreiten wird (FOTO: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Carlo Janka hat sich zum Rücktritt entschlossen. Der 35-Jährige, der seit vielen Jahren mit gesundheitlichen Problemen vor allem im Rückenbereich kämpft, bestreitet am Freitag und Samstag in Wengen noch die zwei Weltcup-Abfahrten. Damit findet Jankas grosse Karriere auf der mythischen Lauberhorn-Strecke, auf welcher er so häufig wie sonst nirgends auf dem Podest stand, ihr Ende.

Jänks, wie er von fast allen genannt wurde, feierte seine grössten Erfolge früh in der Karriere, die auf Stufe Weltcup im Dezember 2005 im slowenischen Kranjska Gora mit einem Ausscheiden im ersten Riesenslalom-Lauf begonnen hatte.

Der Obersaxer gewann im März 2010 als erster Schweizer und nach 18-jähriger Durststrecke seit dem Triumph von Paul Accola den Gesamtweltcup, als er beim Weltcup-Finale in Garmisch-Partenkirchen den zuvor führenden Österreicher Benjamin Raich mit zwei Siegen noch überflügeln konnte.

Gut einen Monat zuvor war er in Whistler bereits Olympiasieger im Riesenslalom geworden und 2009 hatte er sich in Val dIsère bei seinen ersten Titelkämpfen bei der Elite in der gleichen Disziplin schon WM-Gold gesichert.

Mit diesen Erfolgen bewegt sich Janka in einem sehr exklusiven Zirkel. Er ist der einzige Schweizer neben Pirmin Zurbriggen in den Achtzigerjahren, dem das Triple aus Olympiasieg, WM-Titel und Gesamtweltcup-Triumph gelang.

Das Palmarès von Janka umfasst zudem elf Weltcupsiege in vier verschiedenen Disziplinen. 28-mal stand er auf dem Podest, 14 dieser Platzierungen errang er bis März 2010. Letztmals in die Top 3 reichte es dem Bündner am 7. März 2020 als Abfahrts-Dritter in Kvitfjell.

(sda)


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