Bundesratsreise führt zur Accademia di architettura in Mendrisio


News Redaktion
Schweiz / 01.07.22 11:12

Der Bundesrat hat auf seiner diesjährigen Bundesratsreise am Freitag in der Accademia di architettura in Mendrisio TI Halt gemacht. Den Abschluss der Bundesratsreise bildete ein Mittagessen im kleinen Kreis.

Bundespräsident Ignazio Cassis (3. von links) gibt in Mendrisio ein Interview. Bei Pizzette und Tessiner Wein plauderten Jung und Alt mit den Bundesräten und Vertretern der Tessiner Regierung. (FOTO: KEYSTONE/TI-PRESS/Pablo Gianinazzi)
Bundespräsident Ignazio Cassis (3. von links) gibt in Mendrisio ein Interview. Bei Pizzette und Tessiner Wein plauderten Jung und Alt mit den Bundesräten und Vertretern der Tessiner Regierung. (FOTO: KEYSTONE/TI-PRESS/Pablo Gianinazzi)

In der Accademia besichtigte der Bundesrat die Abschlussarbeiten des Jahrgangs, wie er am Freitag mitteilte. Nach einem Gespräch mit dem Gründer Mario Botta traf sich die Landesregierung am Mittag mit der Bevölkerung zum Apéro.

Er habe sich für Mendrisio entschieden, da die Stadt weit im Süden der Schweiz liege, erklärte Bundespräsident Ignazio Cassis beim Treffen mit der Bevölkerung im Park Villa Argentina.

Auf der diesjährigen Bundesratsreise habe er einen Bogen von Nord nach Süd schlagen wollen. Mit dem Besuch in der von Bern weit entfernten Stadt Mendrisio, die auch als Stadt der Heiterkeit bekannt sei, wolle der Bundesrat signalisieren, dass er auch an den Grenzen des Landes präsent sei.

Gleich zweifach wurde beim bundesrätlichen Besuch auf die fehlende Anbindung Mendrisios an die Fernverkehrsachse hingewiesen: Die Vize-Stadtpräsidentin Francesca Luisoni wies in ihrer kurzen Rede darauf hin, dass die Stadt im Sottoceneri seit Jahren um einen Halt der Intercity-Züge kämpfe. Auf dem Campus der Architekturakademie wiesen direkt an den Bundesrat gerichtete Plakate auf dasselbe Problem hin.

Bei frittierten Mozzarella-Bällchen, Pizzette und Tessiner Wein plauderten im Anschluss Jung und Alt mit den Bundesräten und Vertretern der Tessiner Regierung, die ebenfalls angereist waren. Ein paar vereinzelte Regentropfen und Gewitterwolken am Horizont konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Unter den knorrigen Bäumen im Park spielte eine Tessiner Blasmusik.

Am Donnerstag hatte der Bundesrat am ersten Tag der Bundesratsreise Halt am Rheinfall und in der Schaffhauser Altstadt gemacht. Anschliessend brachen die Bundesratsmitglieder in Richtung Tessin auf, wo sie sich mit Jugendlichen im nationalen Jugendsportzentrum in Tenero (CST) im Bogenschiessen massen.

Das "Bundesratsreisli" führt jeweils in den Heimatkanton des aktuellen Bundespräsidenten. Dieses Jahr wählte der amtierende Bundespräsident Ignazio Cassis die Kantone Schaffhausen und Tessin als Symbole der Nord-Süd-Achse.

(sda)


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