Belarussischer Aktivist in Ukraine tot aufgefunden


News Redaktion
International / 03.08.21 16:14

Ein kürzlich vermisst gemeldeter belarussischer Aktivist ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew tot aufgefunden worden. Witali Schischow sei am Dienstag erhängt in einem Park in der Nähe seines Wohnorts entdeckt worden, teilte die Kiewer Polizei mit.

HANDOUT - Witali Schischow, Leiter der Organisation «Belarussisches Haus in der Ukraine» ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew tot aufgefunden worden, teilte die Polizei dort mit. Foto: Uncredited/Human Rights Center Viasna/AP/dpa Foto: Uncredited/Human Rights Center Viasna/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Sendung. Das Foto darf nicht verändert und nur im vollen Ausschnitt verwendet werden. Keine Archivierung. Nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Human Rights Center Viasna/AP/Uncredited)
HANDOUT - Witali Schischow, Leiter der Organisation «Belarussisches Haus in der Ukraine» ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew tot aufgefunden worden, teilte die Polizei dort mit. Foto: Uncredited/Human Rights Center Viasna/AP/dpa Foto: Uncredited/Human Rights Center Viasna/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Sendung. Das Foto darf nicht verändert und nur im vollen Ausschnitt verwendet werden. Keine Archivierung. Nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Human Rights Center Viasna/AP/Uncredited)

Schischow leitete die Organisation Belarussisches Haus in der Ukraine, die Exil-Belarussen beim Ankommen hilft. Die Organisation hatte am Montag bekannt gegeben, dass Schischow vom Joggen nicht zurückgekehrt sei. Zuvor hatte er Medienberichten zufolge darüber geklagt, sich verfolgt zu fühlen.

Die Polizei ermittelt eigener Aussage zufolge wegen Mord. In der Nähe von Schischows Leiche seien persönliche Gegenstände und sein Mobiltelefon gefunden worden.

Viele Belarussen fliehen vor den Repressionen des Staatsapparats von Machthaber Alexander Lukaschenko ins Ausland. In den vergangenen Tagen hatte der Fall der belarussischen Olympia-Athletin Kristina Timanowskaja international für Aufsehen gesorgt. Timanowskaja sollte nach kritischen Äusserungen über Sportfunktionäre ihres autoritär geführten Heimatlandes mutmasslich aus Tokio entführt werden. Mittlerweile steht die 24-Jährige unter dem Schutz der japanischen Polizei und soll demnächst nach Polen ausreisen.

(sda)


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