14 junge Männer nach Angriff in Winterthur festgenommen


News Redaktion
Schweiz / 03.10.22 14:22

Nachdem ein 32-Jähriger von einer Gruppe Jugendlicher an einer Bushaltestelle in Winterthur angegriffen worden war, hat die Kantonspolizei Zürich zwei 18-Jährige verhaftet. Das Opfer war unter anderem angezündet worden. Weitere zwölf junge Männer wurden vorübergehend festgenommen.

Die Kantonspolizei Zürich konnte 14 Männer ausfindig machen, die in Winterthur einen 32-Jährigen attackiert hatten. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Die Kantonspolizei Zürich konnte 14 Männer ausfindig machen, die in Winterthur einen 32-Jährigen attackiert hatten. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Ermittlungen führten letzte Woche zur Verhaftung eines 18-jährigen Schweizers und eines gleichaltrigen Neuseeländers, wie die Kantonspolizei Zürich am Montag mitteilte. Die Männer stehen unter dringendem Tatverdacht, nach einer vorerst verbalen Auseinandersetzung in einem Bus der Linie 2, an einer Bushaltestelle zusammen mit dem 32-Jährigen ausgestiegen zu sein. Nachdem das Fahrzeug losgefahren war, schlugen und traten mehrere Männer aus der Gruppe das Opfer mit Fäusten und Füssen.

Ebenso versprühte mindestens ein Mitglied der Gruppe eine brennbare Substanz, und ein Beschuldigter entzündete diese, sodass das Opfer nebst Prellungen auch Brandverletzungen erlitt. Die beiden mutmasslichen Täter streiten die Vorwürfe ab. Gegen sie wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden zwölf weitere junge Männer im Alter zwischen 15 und 19 Jahren vorläufig festgenommen, die bei der Tat dabei waren. Sie stammen aus der Schweiz und Italien und wurden nach den Befragungen wieder entlassen. Das Opfer konnte das Spital nach der Behandlung der Verletzungen wieder verlassen.

Die genauen Umstände und die Hintergründe des Gewaltdeliktes sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen, welche durch die Staatsanwaltschaft I, die Jugendanwaltschaft Winterthur und die Kantonspolizei Zürich geführt werden. Für alle Beschuldigten gilt bis zum rechtskräftigen Verfahrensabschluss die Unschuldsvermutung.

(sda)


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